Achtsamkeit in Bewegung

Die Heilkraft von Yoga

Beim Yoga geht es um Entspannungs- Atemtechniken, um Körperübungen und um Achtsamkeit, es geht um die Entschleunigung vom Alltag und einen gesunden Lebensstil. Ziel ist es, einen Zustand von seelischen Gleichgewicht und körperlicher Gesundheit zu erreichen. Yoga ist eine Weisheitslehre, die vor mehreren tausend Jahren entstanden ist und seine Wurzeln in Indien hat. Dieser ganzheitlichen Weisheitslehre ist das sogenannte Hatha Yoga untergeordnet, das die körperliche Praxis im Yoga beschreibt.

Yoga wirkt gegen Stress

Gerät der Körper unter Stress, schüttet er vermehrt Hormone wie Cortisol aus. Diese verkürzen die sogenannten Telomere, welche die Enden der Chromosomen schützen und damit einen Beitrag zur reibungslosen Zellteilung leisten. Yoga, Meditation und allgemeine Achtsamkeit können über die Stressreduktion die Verkürzung der Telomere zumindest verzögern.

Yoga als Mittel zur Stressreduktion

Ob traditionell oder modern, ob zugunsten der körperlichen oder mentalen Fitness – die positive Wirkung von Yoga auf die Gesundheit wurde in wissenschaftlichen Studien geprüft. Bei verschiedenen Erkrankungen hat sich Yoga als wirkungsvoll zur Stressreduktion gezeigt. Eine Studie an den Kliniken Essen-Mitte (KEM) untersuchte die Wirkung von Yoga bei jüngeren Frauen mit Stresssyndrom. Die Ergebnisse zeigen eine signifikante Reduktion des Stressempfindens und eine Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens. Auch chronische Schmerzen wie Schulter- und Rückenschmerzen konnten bei den Teilnehmern dieser Studie gelindert werden. Dies belegt den psychologischen günstigen Effekt von Yoga und erscheint damit als aussichtsreiche Therapie bei Stresssyndromen.

Beim Yoga gibt es aktiv-anregende, passiv-beruhigende und regenerative Asanas

Nach Patanjali ist es ohne Asanas nicht möglich Pranayama oder Meditation erfolgreich zu praktizieren. In den Yoga Sutras von Patanjali wird Asana knapp und präzise definiert.

Sthira sukham asanam – ist diejenige Position, die stabil und angenehm ist

Präzise statische Übungen wechseln ab mit meditativen und dynamischen Bewegungen. Der Unterricht ist rückenfreundlich, didaktisch klar angeleitet und Gesundheitsfördernd. Die Körperhaltungen die im Stehen, Liegen oder Sitzen durchgeführt werden, sind keine gymnastische Übung, sondern Körperübungen mit Wirksamkeit auf die Psyche. Dies gilt besonders in Verbindung mit der Atmung, als Vinyasa.


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